Siegelsteine

 

 

Siegel Zebu

 

 

 

Katalogisierung:                     Hirsch im Knilelauf                           

 

Allgemeines:          Siegelstein ist im Besitz der Mamier Kulturstiftung

 

Kontinent               Asien

 

Land:                    Persien

 

Art:                       Siegel aus der Achaemenidenzeit

 

Alter:                    ca. 5./4. Jh. v. Chr.

 

Ort:                      Das Siegel wurde 1970 in Kabul erworben.

 

Material:               Chalcedon

 

 

Foto:                    Risto

 

Abmessungen:

 

Länge:

 

Breite:

 

Höhe:

 

Durchmesser:

 

 

 

Beschreibung der Bilddokumentation:

 

Ovales Siegel, leicht gewölbte Oberseite. Über dem "Hirsch im Knielauf"  Symbole. In der

Längsachse durchbort. Achämenidisch.

 

Anmerkungen, Besonderheiten:

 

Literatur-, Katalog-, Ausstellungsnachweis:

 

vgl. Gorny  189, 2010, Lot  226

 

Sonstiges, Standort, Seltenheit, Wertangaben:

 

Die Achaemeniden, ein Geschlecht aus dem Stamm der Perser, die im 6. Jahrhundert v. Chr. in Fars (persis) ihren Sitz hatten, schufen unter Kyros dem Großen ein Reich, das von Indien bis zum Mittelmeer , von Ägypten bis zum Aral-See reichte.

Pasargadae und Persepolis sind die beiden Residenzen.

Die Achaemenidische Kunst ist geprägt von einer einenden, Eigens und Unverwechselbaren schaffenden Vorstellung. Sie fußt aauf einer iranischen Tradition, die die des Alten Mesopotamien und dere Kraft es vermochte, die verschiedenen Elemente und handwerklichen Fähigkeiten von Künstlern aus Ägypten wie aus Griechenland, aus Babylonien und aus vielen anderen Ländern zu vereinen.

Die frühsumerische Stadtkultur hatte ihre wirtschaftliche Grundlage in Ackerbau und Tierhaltung, wobei das Hauptgewicht auf der Tierhaltung lag. Der gefährlichste Feind der Tierherden scheint der Löwe gewesen zu sein, dem der Fürst selbst im Kampf entgegentrat. Als oberster Repräsentant des Staates ist er zugleich der oberste Hirte, der die Herden verteidigt.

Aus der Zeit vor dem Ende des 4. Jahrtausends stammt das Motiv, wo ein Löwe ein Rind schlägt. Mit diesem Motiv sind Assoziatonen von der Angst des Menschen gegenüber den feindlichen Wesen der Wildnis. Es symbolisiert das Verhältnis des Menschen zu den Göttern und das des Herrschers zu seinen Untertanen, das Sinnbild einer allgemeinen Weltordnung.

Neben der magischen Bedeutung des Tieres stehen zwei weitere Aspekte: das eine ist der des Tieres als eines wirtschaftlichen Faktors, der andere derdes Tieres als Jagdwild.

Neben Pferden spielten Rinder,Esel, Maultiere, Kamele, Schafe und Ziegen eine große Rolle.

Jagd war in der Achaemenidenzeit für König ,Adel und andere Stände eine lustvolle Betätigung, die Spannkraft und die Wachheit aller Sinne erforderte.Diese Tugenden gehörten zu einem Manne im alten Persien. Ein überlieferter Spruch heißt: Reiten, Bogenschießen und die Wahrheit sagen.

 

 

 

 

geflügeltes Pferd Siegelstein.JPG

 

 

 

  

 

Katalogisierung:              Nach rechts springender Greif

 

 

Allgemeines:       Der Siegelstein ist Bestandteil der Mamier - Kulturstiftung

 

Kontinent:           Asien

 

Land:                 Afghanistan

 

Alter:                  unbekannt

 

Art:                    springender Greif

 

Ort:                    Kandahar

 

Material:             Karneol

 

Foto:                  Alexander Eilberg

 

Abmessungen: 

 

Höhe                           :

 

Durchmesser:               1,9  x  1,5   cm

 

Anmerkung:

 

lt. der öffentlich bestellten und vereinigten Frau Dr. Depper-Lippitz

 

Moderner Silberring mit einer Karneolgemme.  Nach rechts springender Greif mit Löwenkörper, Raubvogelkopf und Flügel. Gräco - Persisch, aufgrund der Datierung,  des Motivs und der Ausführung ein besonders schönes Exemplar.

 

 

 

Beschreibung der Bilddokumentation:

 

Es handelt sich hierbei um einen Auszug eines Gutachtens von Dr. Dr. Barbara Deppert-Lippitz (Öffentl. bestellt und vereidigte Sachverständigerin):

 

Moderner Silberring mit einer Karneolgemme. Nach rechts springender Greif mit Löwenkörper, Raubvogelkopf und Flügel.

 

Graeco-persisch, 5/4. Jh v. Chr.

Aufgrund der Datierung, des Motivs und der Ausführung besonders schönes Exemplar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Siegel Rubin Alexander

 

 

 

 

 

Allgemeines:                      ALEXANDER

 

                                   Rubinfarbener Siegelstein

                                     

 

 

 

  • Material:                Rubin

 

  • Länge:                   1,4   cm

 

  • Art:                          Gräco - baktrisch

 

  • Land:                     Afghanistan

 

  • Ort:                         Kaül

 

  • Foto:                      Fein, Köln

 

Anmerkung: der öffentlich bestellten und  vereidigten Frau Dr. Barbara Deppert-Lippitz

 

Rubinfarbener Siegelstein  L. ca. 1,4  cm . Mit einer männlichen Porträtbüste und der Inschrift  ALEXANDROS auf der gewölbten Oberseite. UngewöhnlichesBildnis  mit markanten Zügen. Gräco-baktrische Arbeit. Darstellung und Inschrift könnten sich  aufden Eroberer, Alexander den Großen, auf jeden Fall aber auf einen Herrscher in seiner Nachfolge beziehen. Zusätzlich zu berücksichtigen ist, dass Gemmen mit Namensabgaben grundsätzlich äußerst selten sind und dass eine solche Insschrift sie zueinem historischen Dokument macht.

 

               Der Rubin mit der Büste Alexanders und der Gravur "ALEXANDER" ist

               ist Bestandteil der Mamier-Kulturstiftung

 

Spezielles:Der Rubin mit der Büste eines Mannes und der Gravur "ALEXANDER"

               wurde von Gisela Mamier  am Straßenrand von einem Händler aus Nord-Afghanistan

               1974 in Kabul erworben. Der Rubin ist frei von Einschlüssen. Prof. Klaus Fischer,                Ordinarius der Universität Bonn und Sistanforscher hat die Büste  des   Rubins        

              Alexander dem Großen zugeordnet.

 

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