Graeco-Buddhismus

 

Bodhhisatva Maitreya

 

Katalogisierung:           Bodhisattva Maitreya 

                                          mit Adoranten                                     

 

Allgemeines:              Der Sockel einer Buddhastatue ist Bestandteil 

                                der Mamier - Kulturstiftung                            

 

 Kontinent:                 Asien

 

Land:                         Afghanistan; Hadda  

 

Art:                           Relief - Sockel einer Buddhastatue

 

 Alter:                        3.-4. Jh.n.Chr. 

 

Material:                    Schiefergestein

 

Foto:                         Hans Joachim Risto

 

Katalog-Nr:    17        Buddhismus entlang der Seidenstrasse

                                Völkerkundemuseum München; Rosenheim 1992 

 

Abmessungen:

 

Breite:                      24  cm

 

Höhe:                       20  cm

 

 

Beschreibung der Bilddokumentation:

 

Der mit Nimbus, Ohrringen, Halsketten und einem faltenreichen Gewand ausgestattete Bodhisattva Maitreya sitzt auf einem Stoff bespannten , niedrigen Sitz, die rechte Hand in der Schutz gewährenden Geste erhoben, während er in der linken eine henkellose Vase hält. Bisher galt die Vase als das Atribut des Maitreya. Nach neuesten Forschungen soll dies nicht als einziges Kriterium in Betracht kommen.

Links von Maitreya stehen zwei Frauen, rechts zwei Männer. Die vordere Frau und der hintere Mann haben die Hände in der Verehrungsgeste vor der Brust erhoben. Die ganze Szene ist auf beiden Seiten von jeweils einer pseudo-

korinthischen Säule eingerahmt. Das Relief diente als Sockel einer Buddha-Statue, deren Füße noch erhalten sind.

 

Anmerkungen, Besonderheiten:

 

Literatur-, Katalog-, Ausstellungsnachweis:

 

Ausstellungskataloge Trierer Bibliotheken Nr. 21  Universitätsbibliothek 1990.

Ausstellungskatalog Vökerkundemuseum München; Rosenheim 1992.

 

Sonstiges, Standort, Seltenheit, Wertangaben:

 

Hadda ist in der Nähe von Jelalbad in der Gandhara-Region gelegen. Der Relief-Sockel wurde 1974 in Kabul erworben.

 

 

 

 

Bruchstück eines Nimbus  Hadda  Afgh. 3 Jh.

 

Katalogisierung:               Himmliches Wese                                          

 

 

Allgemeines:          Bruchstück eines Nimbus zu Häupten einer Buddhafigur ist

                             Bestandteil der Mamier - Kulturstiftung

 

Kontinent:              Asien

 

Land:                     Afghanistan; Hadda  

 

Art:                       Bruchstück eines Nimbus

 

Alter:                     3. -  4. Jh.n.Chr.

 

Material:                Schiefer

 

Foto:                      Hans Joachim Risto

 

Katalog-Nr:   22      Museum entlang der Seidenstrasse

                             Völkerkundemuseum München; Rosenheim 1992.

 

 

Abmessungen:

 

Breite:                   25  cm

 

Höhe:                    32  cm

 

 

Beschreibung der Bilddokumentation:

 

Das Bruchstück zeigt den abgerundeten linken Teil eines Nimbus mit einem himmlichen Wesen, das Buddha huldigend umschwebt. Es hält in der linken Hand wahrscheinlich einen Asokablütenzweig. Vergleibare Darstellungen zeigen, dass Buddhaköpfe auf beiden Seiten von solchen Figuren umgeben waren. Auch Bodhisattvaköpfe sind manchmal von ähnlichen Gestalten flankiert. 

 

Anmerkungen, Besonderheiten:

 

Literatur-, Katalog-, Ausstellungsnachweis:

 

Literatur: Afghanistan und seine Kunst; Text von Jeannine Auboyer; Himmliche Wesen Seite 43; Text: Seite 50 Nr. 43 Schotorak - Siedlung.

 

 

Museumskataloge Trierer Bibliotheken Nr 21 - Universitätsbibliothek 1990.

Museumskatalog Völerkundemuseum München; Rosenheim 1992.

 

Sonstiges, Standort, Seltenheit, Wertangaben:

 

Hadda ist in der Nähe von Jelalabad der Gandhara-Region gelegen. Das Nimbus-Bruchstück wurde 1975 in Kabul erworben.

 



 

 

 

Buddhakopf  Seitenansicht  Hadda  Afgh.



 

 

Katalogisierung:            Kopf eines Buddha                                     

 

Allgemein:                Der Kopf eines Buddha ist Bestandteil der Mamier -                               Kulturstiftung

 

Kontinent:                Asien

 

Land:                       Afghanistan, Hadda

 

Art:                         Teil einer Buddhastatue

 

Alter:                       3. - 4. Jh.n.Chr

 

 Material:                  Schiefer

 

Foto:                        Hans Joachim Risto

 

Katalog-Nr:     12     Buddhismus entlang der Seidenstrasse

                              Völkerkundemuseum München; Rosenheim 1992.

 

 

Abmessungen:

 

Höhe:                    16 cm

 

 


 

Beschreibung der Bilddokumentation:

 

Der durch schwere Lieder und schmale Augenöffnungen gekennzeichnete Kopf richtet den Blick in innerer Versenkung nach unten. Die wellenartige Haartracht ist nach oben gerafft und zu einem Haarschopf gebunden. Zwischen den Augen trägt er das Haarflöckchen (urna), ein Zeichen für einen Universalherrscher oder Bodhisattva (Budda). Die lang gezogenen Ohrläppchen sind ein Zeichen dafür, dass der Buddha in seiner Laufbahn als Bodhisattva bzw. Prinz im Palast schweren Ohrschmuck getragen hat.

 

 

Anmerkungen, Besonderheiten:

 

Literatur-, Katalog-, Ausstellungsnachweis:

 

Ausstellungskataloge Trierer Bibliotheken Nr.  21  Universitätsbibliothek 1990.

Ausstellungskatalog Völkerkundémuseum München; Rosenheim 1992. 

Sonstiges, Standort, Seltenheit, Wertangaben:

 

Hadda ist in der Nähe von Jelalabab in der Gandhra-Region gelegen. Der Buddakopf wurde 1995 in Kabul erworben.

 



Flötenspieler   Hadda  Afgh.  3. Jh. n. Chr.

 

 

Katalogisierung:                  Flötenspieler                                      

 

 

Allgemein:             Das Relief "Flötenspieler" ist Bestandteil der Mamier-

                            Kulturstiftung

Kontinent:             Asien

 

Land:                    Afghanistan, Hadda

 

Art:                       Relief

 

Alter:                     3. -  4.  Jh. n. Chr

 

Material:                Schiefer

 

Foto:                     Hans Joachim Risto

 

Katalog-Nr:  20      Buddhismus entlang der Seidenstrasse

                            Völkerkundemuseum München; Rosenheim 1992.

 

 

Abmessungen:

 

Breite:                            7,5  cm

 

Höhe:                            16,5  cm

 

 

 


 

 

 

Beschreibung der Bilddokumentation:

 

Dieses recheckige Fragment mit Verzapfungen an der oberen und unteren Seite war offensichtlich Teil einer architektonischen Komposition und stellt einen Flötenspieler dar. Die Figur trägt ein faltenreiches Hüfttuch (dhoti), das durch einen Knoten unter dem Nabel zusammengehalten wird. Der unbekleidete Oberkörper ist mit Arm- und Halsreifen geziert. Die Haartracht besteht aus dichten Locken, die mit dem Ohrschmuck in Einklang stehen. 

 

Anmerkungen, Besonderheiten:

 

Literatur-, Katalog-, Ausstellungsnachweis:

 

Museumskataloge Trierer Bibliotheken Nr.  21  Universitätsbiblothek 1990.

Museumskatalog Völkerkundemuseum München; Rosenheim 1992.

 

Sonstiges, Standort, Seltenheit, Wertangaben:

 

Hadda ist in der Nähe von Jelalabad in der Gandhara-Region gelegen. Das kleine Relief aus leichtem Schiefer wurde 1976 in Kabul erworben.

 

 

 

Frauenkopf Stuck Hadda 5.Jhd.

 

 

Katalogisierung:    Kopf einer Frau                                      

 

Allgemein:     Der Frauenkopf aus Stuck ist Bestandteil der Mamier-

                    Kulturstiftung             

 

Kontinent:               Asien

 

Land:                      Afghanistan; Hadda 

 

Art:                         Kopf einer Statue

 

Alter:                      5. - 7.  Jh.n.Chr.

 

Material:                 Stuck

 

Foto:                      Hans Joachim Risto

 

Katalog-Nr:   24      Buddhismus entlang der Seidenstrasse

                             Völkerkundmuseum München; Rosenheim 1992. 

 

Abmessungen:

 

Höhe:                      6 cm

 

 

 

 

 

Beschreibung der Bilddokumentation:

 

Der leicht nach rechts geneigte Kopf ist mit stilisierten Haarlocken und schweren Ohrringen geziert. Für die Interpretation als Frauenkopf spricht das vom Hinterkopf über die Schulter herabhängende Tuch, das bei manchen Frauendarstellungen in Gandhara erscheint. Hinzu kommt der geflochtene Haarzopf, der vom Scheitel seitlich nach links hinter dem Ohr herabfällt. 

 

Anmerkungen, Besonderheiten:

 

Origionalfarbe ist noch teilweise erhalten.

 

Literatur-, Katalog-, Ausstellungsnachweis:

 

Museumskataloge Trierer Bibliotheken Nr. 21  Universitätsbibliotheken 1990.

Museumskiatalog Völkerkundemuseum München; Rosenheim 1992.

Sonstiges, Standort, Seltenheit, Wertangaben:

 

Hadda ist in der Nähe von Jelalabad in der Gandhara-Region gelegen. Das Stuckköpfchen wurde 1972 in Kabul erworben.




Gandara Anbetugszene

 

 

Katalogisierung:               Verehrungszene                                        

 

 

Allgemein:        Die Verehrungszene ist Bestandteil der Mamier-Kulturstiftung 

 

Kontinent:         Asien

 

Land:                Afghanistan/Hadda  

 

Art:                   Relief

 

Alter:                3. -  4. Jh.n.Chr.

 

Material:           Schiefer - Fragment 

 

Foto:                Hans Joachim Risto

 

 

Katalog-Nr 21    Buddhismus entlang der Seidenstrasse

                        Völkerkundemuseum München; Rosenheim 1992.

 

 

Abmessungen:

 

Breite:                    17  cm 

 

Höhe:                      16  cm

 

 


 

 

 

Beschreibung der Bilddokumentation:

 

Diese Fragment eines größeren Reliefs in zwei Zonen geteilt. Unten sitzen zwei vornehm gekleidete Männer, die lange Gewänder und Ohrschmuck tragen und den Blick nach rechts gerichtet haben. Ihre Hände sind in der Verehrungsgeste gefaltet.

Oben knien zwei männliche Gestalten, das linke Bein aufgestellt. Hinter Ihnen, dem Raum angepasst, ein geflügelter Hippokampus oder ein Drache.

 

 

Anmerkungen, Besonderheiten:

 

Literatur-, Katalog-, Ausstellungsnachweis:

 

Ausstellungskataloge Trierer Bibliotheken Nr.  21  Universitätsbibliothek 1990.

Ausstellugskatalog Völkerkundmuseum München; Rosenheim 1992.

 

Sonstiges, Standort, Seltenheit, Wertangaben:

 

Hadda ist in der Nähe von Jelalabad in der Gandhara-Region gelegen. Das Fragment wurde 1974 in Kabul erworben.

 



Legendenszenen  Hadda  Afgh.  3  JH. n. Chr.

 

 

Katalogisierung:                  Giebelfries                                       

 

Allgemein:                Das Giebelfries ist Bestandteil der Mamier-Kulturstiftung

 

Kontinent:                Asien

 

Land:                       Afghanistan; Hadda

 

Art:                          Relief in drei Stufen

 

Alter:                       3. - 4. Jh.n.Chr.

 

Material:                   Schiefer

 

Foto:                        Hans Joachim Risto

 

Katalog-Nr:  18         Buddhismus entlang der Seidenstrasse

                               Völkerkundemuseum München; Rosenheim 1992

 

Abmessungen:

 

Breite:                      23  cm

 

Höhe:                        37  cm

 

 


 

 

 

Beschreibung der Bilddokumentation:

 

Das Relief ist in Form einer Kulthalle gestaltet und in drei Abschnitte geteilt. Oben ist Buddha frontal dargestellt, umgeben von zwei Adoranten mit Kopf- und Ohrschmuck, deren Hände in der Verehrungsgeste erhoben sind. Die rechte Hand des Buddhas zeigt die Schutz gewährende Geste, seine linke hält einen Teil des Überwurfs. Er trägt ein ein faltenreiches Ober- und Untergewand.

 

In der Mitte sitzt der Bodhisattva Maitreya (der zukünftige Buddha) auf einem flachen Thron, dessen Rück- und Seitenwände mit Stoff bespannt sind, im Tusita - Himmel. Maitreya hält die rechte Hand in der Schutz gewährenden Geste erhoben; in der linken befindet sich ein schmalhalsiger Krug. Umgeben ist Maitreya von vier Gestalten, die ihre Hände in der Verehrungsgeste vor der Brust halten.

 

Unten ist die Legende von der Darbringung der Almosenschalen an Buddha durch die vier Wächter der Himmelrichtungen dargestellt. Da Buddha und Mönche Speisen nicht mit den Händen berühren, sondern in einer Almosenschale empfangen, bringen die Himmelswächter ihm je eine Almosenschale dar, die er Kraft seiner Erläuchtung in eine einzige verwandelt. Die Begebenheit soll sich einige Wochen nach seiner Erleuchtung ereignet haben. 

 

Anmerkungen, Besonderheiten:

 

Literatur-, Katalog-, Ausstellungsnachweis:

 

Museumskataloge Trierer Bibliotheken Nr  21  Universitätsbibliothek 1990.

Museumkatalog Völkerkundemuseum München; Rosenheim 1992.

 

Sonstiges, Standort, Seltenheit, Wertangaben:

 

Hadda ist in der Nähe von Jelalabad in der Gandhara-Region gelegen. Der Giebelfries mit den drei Legendenzenen wurde 1973 in Kabul erworben.

 

 

 

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Katalogisierung:                     Sitzender Buddha

 

Allgemeines:        Buddha Statue ist Bestandteil der Mamier - Kulturstiftung            

Kontinent:            Asien                

 

Land:                  Afghanistan - Hadda                      

 

Art:                    Skulptur                         

 

Alter:                 3. - 4. Jh. n. Chr.                       

 

Material:             Schiefer

 

Foto:                  Hans Joachim Risto

 

 

Katalog-Nr:18               Buddhismus entlang der Seidenstraße

                                   Völkerkundmuseum München, Rosenheim 1992       

 

Abmessungen:

 

Höhe:                46 cm                    

 

 

 


 

 

Beschreibung der Bilddokumentation:

 

Das Relief zeigt den Buddha im Meditationssitz mit betonter Kinn- und Mund-

partie und unproportioniert flachem, breitem Gesicht. Seine rechte Hand zeigt die Schutz gewährende Geste. Teil der linken Seite und des Nimbus fehlen. Seine faltenreiche Bekleidung dürfte aus drei Tüchern bestehen. Sein nach oben geraffter und in der Mitte gebundener Haarschopf , sein Haarflöckchen der Weisheit zwischen den Augenbrauen  und seine langgezogenen Ohrläppchen gehören zu den 32 Merkmalen eines Bodhisatva oder eines Weltenherrschers.

 

 

Anmerkungen, Besonderheiten:

 

Literatur-, Katalog-, Ausstellungsnachweis:

 

Sonstiges, Standort, Seltenheit, Wertangaben:

 

 

 

 

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Katalogisierung:                   Maya und der weiße Elefant

                                                 

Allgemeines:       Das Relief ist Bestandteil der Mamier - Kulturstiftung           

 

 

Kontinent:          Asien               

 

Land:                 Pakistan - Swat                       

 

Art:                   Relief                          

 

Alter:                2. Jh. n. Chr.                      

 

Material:           Schiefer

 

Text:                F. Mamier

 

Foto:                Giesela Mamier                

 

Katalog-Nr:          

 

Abmessungen:

 

 

Breite:             29 cm

 

Höhe:              17 cm                     

 

 

 


 

 

Beschreibung der Bilddokumentation:

 

Um das Jahr 560 vor Chr. kommt der Knabe Siddhartah Gautama im Süden von Nepal zur Welt. Nach der Überlieferung wird berichtet, dass Fürstin Maya im Traum einen weißen Elefanten sah, der in ihre Seite eindrang. Nach zehn-

monatiger Schwangerschaft gebar sie im Park von Lumbini einen Sohn. Dieses Kind war ein Bodhisatva, ein für die Erleuchtung bestimmtes Wesen, ein zukünftiger Buddha.

Die Szene von Maya und dem Elefanten wird von zwei Frauenfiguren einge-

rahmt, die Linke hat die Hand in die Hüfte gestemmt. Auf beiden Seiten ist das Relief von Säulen eingerahmt, deren Kapitelle Akantusblüten tragen.

 

Anmerkungen, Besonderheiten:

 

Das Relief ist ein Geschenk der Familie Lippmann, Bad Homburg

 

Literatur-, Katalog-, Ausstellungsnachweis:

 

Sonstiges, Standort, Seltenheit, Wertangaben: